Bildungspartner Bantleon stiftet Motivationsvorträge mit Felix Brunner für drei Klassenstufen

Felix Brunner (29) aus Füssen hatte das Berufsziel Bergrettungssanitäter bei der Bergwacht zu werden, als er vor 10 Jahren beim Bergsteigen abstürzte, monatelang im Koma lag, viele körperliche Funktionen von Neuem erlernen musste und seither Rollstuhlfahrer ist.

Inzwischen hat er mit dem Handbike die Alpen überquert, ist verheiratet, hat ein Haus gebaut, reist auch international für TV-Reportagen zu Sport mit Handicap und verdient als Vortragsredner in Schulen und Unternehmen und als Sportmanager seinen Lebensunterhalt.

Jüngster Erfolg ist das von ihm geschriebene Buch "Aufwachen - Der Horizont ist nicht das Ende", in dem er seine Lebensgeschichte eindrücklich beschreibt.

Der Bildungspartner Hermann Bantleon GmbH sponserte der Albert-Einstein-Realschule für die Klassenstufen 8 bis 10 drei Vorträge zu den Themen Motivation, Zielsetzung und Umgang mit Scheitern und stellt 13 Exemplare von Brunners Buch für die Lesekisten mehrerer Klassenstufen und für die Stadtteilbibliothek im Schulzentrum zur Verfügung.

Die insgesamt rund 300 Schülerinnen und Schüler folgten gebannt der spannenden Lebensgeschichte Brunners voller Höhen und Tiefen und voller Botschaften für jeden Einzelnen.

Insbesondere die Zehntklässler, die zwei Wochen vor ihrem ersten Prüfungsteil stehen, waren 90 Minuten lang voll dabei.

Zentrale Botschaften Brunners sind, jedes Scheitern als wertvolle Chance zum Lernen und Wachsen zu sehen, persönliche Ziele von anderen Menschen unabhängig, mutig und erreichbar zu setzen und für diese Ziele immer und immer wieder zu kämpfen und diesen treu zu bleiben.

Rainer Janz, Marketingleiter bei Bantleon begründet sein Engagement in dieser Sache: "Junge Menschen sind besonders fruchtbarer Boden für Motivation und Zielsetzung, weshalb sich unser Unternehmen mit diesem Thema gerne zugunsten dieser jungen Menschen engagiert und positioniert."

Felix Brunner selbst erklärt, warum Schülerinnen und Schüler eine seiner Lieblingszielgruppen sind: "Ich möchte die jungen Leute ermutigen, ihre Stärken zu entdecken und sich aus diesem Bewusstsein heraus eigene, persönliche Ziele zu setzen und diese mit aller Kraft zu erreichen, damit sie dabei nicht länger nach anderen schauen, sondern ihr Leben in die eigene Hand nehmen."

Schulleiter David Langer bekräftigt dies: "In der heutigen Zeit braucht jeder Realschüler einen großen Antrieb aus Überzeugung von innen heraus, damit er an dieser Schule den anspruchsvollen Abschluss schafft, damit sein Leben gelingt und ein Beruf gefunden wird, der nicht nur Kraft nimmt, sondern auch Kraft gibt."

 

 Quelle: Albert-Einstein-Realschule, auf dem Bild: Felix Brunner mit Schülerinnen und Schüler einer Klassenstufe

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