Eine ganze Schule spielt Theater

"Unsere Schule spielt sagenhaft." Unter diesem Motto feierte die Schulgemeinschaft der Albert-Einstein-Realschule Ende Juli bei strahlendem Sommerwetter Schulfest.

Im Rahmen der vorangegangenen drei Projekttage bereitete jede Klasse je eine Sage als kleines Theaterstück vor, das in wechselnden Besetzungen fünfmal aufgeführt wurde, so dass alle Akteure auch zu Zuschauern bei anderen Klassen werden konnten.

Beispielsweise wurden "Der Zauberstein vom Blautopf", "Albrecht Berblinger - Der Schneider von Ulm" und die "Europa-Sage" aufgeführt.

So verwandelte sich die ganze Schule in 20 kleine Theaterbühnen und 540 Schülerinnen und Schüler mit deren Eltern und Gäste waren sehr lebhaft und abwechslungsreich in das Schulfest eingebunden.

Die Theater-AG unter Leitung von Tobias Schmidt und Claudia Thumm eröffnete das Schulfest mit der Sage "Wunderprocession zu Wiblingen":

Erzählt wird darin von Mauritius, einem aus dem Morgenland stammenden Mönch, der in das Benediktinerkloster zu Wiblingen um das Jahr 1400 aufgenommen wird.

Zu diesem Zeitpunkt ahnt noch niemand, welch dunkles Geheimnis Mauritius umgibt:

Der neu in den Orden eingetretene Mönch Mauritius praktiziert einen Bund mit dem Bösen und bedroht das Kloster durch eine Sintflut.

Den verzweifelt betenden Mönchen erscheint in der Bittprozession ein Engel (Bild), der sie von dem Fluch des bösen Mönchs befreit.

Heute noch soll der Fußabdruck des Engels umrahmt von sieben Kreuzen in der Schwelle der Klosterpforte von der wunderbaren Erscheinung erzählen.

Quelle: Albert-Einstein-Realschule

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